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PFIFF ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der bundesweiten Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördertes Projekt.logo_der_inqa.jpg
 
Wie k?nnen wir den Stress bew?ltigen? Drucken

Die theoretischen Grundlagen der Stressbewältigung

B.A. Saskia Loh 
Ruhr-Universität Bochum
ISE - Lehrstuhl für Industrial Sales Engineering


Jeder von uns trifft in seinem Alltag auf Situationen, die Stress auslösen können: auf der Arbeit, in der Familie sowie im Freundes- und Bekanntenkreis.
Entscheidend für die Entstehung von Stress ist unsere subjektive Einschätzung:

  • Welche Anforderungen werden an uns gestellt?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten stehen uns zur Verfügung?

Besonders stressige Situation sind jene, in der die Anforderungen an eine Person besonders hoch und ihre individuellen Handlungsspielräume gering sind.
Ob ein Wohnortwechsel, die Geburt eines Kindes oder eine zusätzliche Aufgabe, die wir für den Chef „mal eben schnell" erledigen sollen: Bei zu viel bzw. andauerndem Stress besteht neben den körperlichen und psychischen negativen Konsequenzen die Gefahr, dass auch die geistige Leistungsfähigkeit leidet (z.B. Alderson & Novack 2002; Caswell et al. 2003; Lee et al. 2004; Lupien et al. 1997; Lupien & Lepage 2001; Mackenzie et al. 2007; Oei et al. 2006; Öhman et al. 2007; Wolf et al. 1998).
Besonders im beruflichen Bereich spielen Stress und seine Auswirkungen eine große Rolle: Bei einer Erhebung über beruflich bedingte Erkrankungen unter Arbeitnehmern in der EU im Jahr 2002 nannten 28% der Befragten Stressfolgeerkrankungen. Diese Kategorie landete damit auf dem 2. Platz der Rangliste beruflich bedingter Erkrankungen (lediglich Erkrankungen am Bewegungsapparat wurden mit 30% von den Arbeitnehmern noch häufiger genannt).
Unabhängig von dieser Studie ist festzuhalten, dass Risikofaktoren für die körperliche Gesundheit (z. B. mangelnde Sicherheitsvorschriften und Gefahrenstoffe am Arbeitsplatz) beispielsweise durch die Einführung des Qualitätsmanagements deutlich verringert werden konnten, die Entstehung von Stress jedoch gleichzeitig zugenommen hat.

Wie können wir nun handeln, wenn wir uns in einer Stresssituation befinden?
Was ist Coping?

Im Zusammenhang mit Stress entwickelt sich bei uns auch immer das Bedürfnis, diese „Spannungen" abzubauen und unsere Handlungsfähigkeit wieder herzustellen. Grundlegend für den Umgang mit Stress ist unsere subjektive Wahrnehmung, inwieweit wir eine Situation als Belastung ansehen. Stress entsteht, wenn wir eine Situation als Schädigung, Bedrohung oder Herausforderung interpretieren und unsere Ressourcen zum Umgang mit diesen Anforderungen als unzureichend ansehen.
Die Maßnahmen, die wir in der Auseinandersetzung mit Belastungen ergreifen, werden unter dem Begriff Coping (Bewältigung) zusammengefasst. Der us-amerikanische Emotionsforscher Richard Lazarus und sein Mitarbeiter Raymond Launier (1981) definieren Coping als die Gesamtheit aller Bemühungen und Anstrengungen einer Person, die sich in einer wichtigen, aber auch überfordernden und belastenden Situation befindet, in der sie nicht über entsprechende individuelle Anpassungsmöglichkeiten verfügt.
Die zentralen Aufgaben bzw. Ziele des Coping sind dabei folgende:

  • Minimierung bzw. Beseitigung der schädigenden Umweltbedingungen,
  • Aufrechterhaltung eines positiven Selbstbildes,
  • Akzeptanz negativer Ereignisse bzw. die Anpassung unseres Organismus an diese Umstände,
  • Sicherung bzw. Wiederherstellung unseres emotionalen Gleichgewichts und
  • ausgeglichene Fortsetzung unserer Sozialbeziehungen.

Stressbewältigung besteht auf der einen Seite aus der Informationssuche und auf der anderen Seite aus instrumentellen Aktionen (Denken und Handeln). Dazu zählen auch unbewusste Prozesse, wie die sog. „Abwehrfunktionen". In diesem Zusammenhang spielen auch immer Gefühle (Emotionen) eine Rolle, wobei es sich beispielsweise um Angst, Gespanntheit oder auch Traurigkeit handeln kann.

Welche Bewältigungsstrategien gibt es?

Wir können unterschiedliche Bewältigungsstrategien anwenden, um unser Wohlbefinden und unsere Handlungsfähigkeit wieder herzustellen.
Bewältigungsstrategien können dabei sowohl

  • aktive Handlungen in der entsprechenden Situationen darstellen als auch
  • eher passive Verhaltensweisen wie das Aushalten, Verleugnen oder Vermeiden der Belastung

sein.

Auch wird Coping in verschiedene Bewältigungsarten (-formen) unterteilt:

  • aktionales Coping,
  • intrapsychisches (innerseelische Vorgänge, innerhalb einer Person) Coping,
  • Informationssuche und
  • Aktionshemmung. 

Mit den aktionalen Formen wird das beobachtbare Handeln einer Person bezeichnet, um ein bestimmtes Problem zu bearbeiten oder auch das eigene Wohlbefinden zu bewahren bzw. wieder herzustellen.
Mit den intrapsychischen Formen werden im Allgemeinen innerseelische Prozesse bezeichnet, wie die Informationsverarbeitung, die Neubewertung von Zielen und Wünschen sowie das Setzen von Prioritäten oder auch Gefühle und Gedanken.
Unter der Informationssuche wird unser Wissen über Stressbewältigungsstrategien verstanden, das wir für stressreduzierendes Handeln brauchen. Die Informationssuche stellt somit die Voraussetzung für die Anwendung möglicher späterer Verhaltensweisen dar, die zur Lösung des Problems führen können.
Aktionshemmung bedeutet, dass wir in Belastungssituationen Handlungen vermeiden. Beispielsweise erkennen wir in manchen Situationen, dass ein Nicht-Handeln sinnvoller ist als ein mögliches Eingreifen, das die Situation weiter verschlechtern würde (z. B., wenn unser Handeln gegen die gesellschaftlichen Normen verstößt).
Je nach den bestehenden Umständen können sich die Bewältigungsarten entweder mehr auf die Lösung des Problems oder auf die Regulierung unserer Gefühle beziehen.
Unterschieden wird auch zwischen dem Zeitpunkt der Belastung und ihrer entsprechenden Bewältigung:

  • Aktuelle Bewältigung, bei der es um die Auseinandersetzung mit einer gegenwärtigen Belastung geht und die Bewältigungsversuche quasi zeitgleich einsetzen (z.B. Bewältigung einer Zahnbehandlung),
  • Antizipatorische Bewältigung, die im Rahmen der Auseinandersetzung mit einer mit großer Wahrscheinlichkeit eintreffenden Belastung stattfindet (z.B. anstehende Prüfungen, auf die wir uns im Vorfeld vorbereiten können, angekündigte Stellenkürzungen) sowie die
  • retrospektiv ausgerichtete Bewältigung, die sich auf vergangene schwere Erlebnisse bezieht, z.B. der Tod eines Ehepartners.

Beim Coping spielt es keine Rolle, ob unsere angewendete Bewältigungsstrategie erfolgreich war oder nicht; es geht ausschließlich um das Bemühen, mit den Anforderungen in der jeweiligen Situation umgehen zu können.

Welche Bewältigungsformen gibt es?
Im Folgenden erörtern wir die verschiedenen Bewältigungsformen:
Da es kein allgemeingültiges Klassifikationsschema gibt, stellen wir Ihnen nachfolgend die Aufteilung der Bewältigungsstrategien in Anlehnung an den Psychologen und Psychotherapeuten Gert Kaluza (2005) vor:

  • Instrumentelles Coping und
  • palliatives Coping.

All die genannten Bewältigungsstrategien werden zu der individuumszentrierten Bewältigung gezählt.

Lazarus und Launier (1978) unterscheiden zwei Arten des Coping:

  • das problem- und
  • das emotionszentrierte Coping.

Das problemorientierte (instrumentelle) Coping von Lazarus et al. bezieht sich auf das aktive Handeln einer Person, um die Stressoren zu reduzieren oder -  im Idealfall - zu beseitigen. Hierbei können sich die Aktivitäten sowohl auf die Veränderung der Situation als auch auf das Einwirken auf die eigenen Einstellungen und Verhaltensweisen beziehen.
Diese Bewältigungsmethode ist sehr gut geeignet, um „kontrollierbare Stressoren" (Stressoren, die wir durch unser eigenes Handeln verändern, minimieren oder auch beseitigen können) zu bewältigen. Beispiele hierfür können sein:

  • mit Vorgesetzten oder Mitarbeitern Probleme zu besprechen, die die Arbeit betreffen oder
  • effektiver zu lernen, um unsere Noten zu verbessern.

Das instrumentelle Stressmanagement können wir präventiv einsetzen und so vorbeugen, dass zukünftiger „Ballast" gar nicht erst entsteht oder zumindest in seinem Ausmaß verringert wird. Um diese Methode effektiv anzuwenden, müssen wir über sozial-kommunikative Fähigkeiten verfügen, zielgerichtet handeln können sowie ausreichendes Wissen über diese Art der Bewältigungsstrategie haben.
Konkrete Beispiele für die instrumentelle Stressbewältigung sind:

  • Darlegen beruflicher und persönlicher Prioritäten,
  • Teilnahme an beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen,
  • Strukturierung der Arbeitsaufgaben sowie
  • Aufbau eines sozialen Netzwerks zur persönlichen Unterstützung.

Beim emotionsorientierten (palliativen) Coping von Lazarus et al. liegt der Fokus auf dem Umgang mit Spannungsgefühlen, die im Zusammenhang mit einer „Problemsituation" entstanden sind. Körperliche und seelische Stressreaktionen können mittels Entspannungstechniken oder Ablenkung kontrolliert und reguliert werden.
Wenden wir diese Strategie an, können wir „Stressgefühle" wie z. B. Ärger, Neid oder Kränkung und den zugehörigen körperlichen Spannungszustand abmildern. Es handelt sich hierbei um die „unkontrollierbaren Stressoren". Gleichzeitig können wir versuchen, positive Gefühle wie Freude, Stolz oder Begeisterung herbeiführen.
Beim palliativen Coping wird zwischen den Bemühungen differenziert, die eine kurzfristige Erleichterung/Entspannung in der akuten Stressreaktion herbeiführen (Palliation) und den Bemühungen, die längerfristig ausgerichtet sind und die stete Erholung bzw. Entspannung zum Ziel haben (Regeneration).

Beispiele für das kurzfristige palliative Stressmanagement sind:

  • Anwendung von Entspannungsmethoden,
  • bewusstes Ausatmen,
  • Spannungsabbau durch körperliche Aktivitäten sowie
  • das Führen entlastender und tröstender Gespräche.

Beispiele für das langfristige regenerative Coping sind:

  • Freizeitgestaltungen, wie ein Hobby pflegen oder regelmäßig Sport treiben,
  • regelmäßige Anwendung von  Entspannungsübungen, z. B. die Progressive Muskelentspannung oder das Autogene Training sowie
  • Freundschaften pflegen.           

Das instrumentelle wie auch das palliative Coping sind miteinander verflochten, da es häufig zu einer gleichzeitigen Anwendung beider Bewältigungsmethoden kommt.
Je mehr Strategien wir als „Werkzeuge" zur Verfügung haben, desto erfolgreicher werden wir beim Coping sein!

Halten wir fest: Normalerweise sind

  • eine aktive Problemlösung und
  • gedankliche Umorientierungen (z.B., indem man sich fragt: „Wie gehen andere mit dieser Belastung um?") sowie
  • die Inanspruchnahme sozialer Unterstützung

gute Möglichkeiten, die Bewältigung eines Problems anzugehen.
In Studien zur Bedeutung von sozialer Unterstützung für die Bewältigung konnte gezeigt werden, dass  körperliche Symptome abgeschwächt wurden und auch vorhandene Ängste zurückgingen.
Die Intensität der Stressreaktionen ist ausschlaggebend für unsere Wahl, instrumentelle oder palliative Copingstrategien anzuwenden. Bei unseren Überlegungen, für welche instrumentelle Strategie wir uns entscheiden, sollten wir die folgenden Kriterien berücksichtigen:

  • Ist eine Beeinflussung der Stressquelle möglich und wie hoch sind unsere
  • Kosten, um sie zu beseitigen?
  • Über welche Ressourcen verfüge ich aktuell?
  • Ist eine Auseinandersetzung mit der Stressquelle überhaupt notwendig?
  • Verfüge ich über genug Wissen über die Stressquelle?

Erst nach Beantworten dieser Fragen sollten wir uns für bestimmte Bewältigungsstrategien entscheiden, damit wir möglichst erfolgreich in der Auseinandersetzung mit der Belastungssituation sind.
Aktive instrumentelle Bewältigungsreaktionen wirken sich positiv auf die Bewältigung von Alltagsbelastungen in den Bereichen Partnerschaft, Ehe und Kindererziehung aus; sie sind jedoch nicht effektiv bei beruflichen und finanziellen Belastungen. Die Fähigkeit, sich mit Unveränderlichem abzufinden, wirkt sich positiv auf das seelische Wohlbefinden aus.
Einer der wenigen Wissenschaftler, der eine differenzierte Übersicht über diesen Themenkomplex liefert, ist Gert Kaluza, der in seiner Arbeit von 1996 Forschungsergebnisse über die Wirkungen unterschiedlicher Bewältigungsstrategien zusammenfasste. Er stellt sowohl positive als auch negative Wirkungen von verschiedenen Bewältigungsstrategien dar.
Zu einer Besserung des psychischen und somatischen (körperlichen) Wohlbefindens tragen folgende Strategien bzw. Verhaltensweisen bei:

  • Orientierung an einer aktiven und problemlösenden Bewältigungsform in Situationen, die man als veränderbar ansieht.
  • Suche nach Hilfe aus dem sozialen Umfeld.
  • Beurteilung der Situation im Sinne einer Neubewertung und positiver Betrachtung, eine Relativierung oder - je nach zeitlicher Dauer und den Umständen -  Bagatellisierung.

Dahingehend führen folgende Bewältigungsstrategien zu einer Minderung des psychischen und somatischen Befindens:

  • Selbstabwertung oder -beschuldigung,
  • Ignorieren der Situation über einen längeren Zeitraum oder Vermeidung bzw. Verleugnung,
  • destruktive Handlungen gegen die eigene Person oder andere.        

Letztlich konnte noch nicht zufriedenstellend geklärt werden, welche Strategien von welcher Person zu welchem Zeitpunkt am Besten angewendet werden, um das wirkungsvollste Ergebnis zu erreichen. Der Bewältigungserfolg hängt von der Person (Bedürfnisse, Ziele, kultureller Hintergrund etc.) und der Situation (Kontrollierbarkeit, Anforderungsbedingungen etc.) ab. Eine universalgültige Bewältigungsstrategie ist bis dato nicht aufzuführen. Was wir aber wissen: Je mehr Bewältigungsstrategien wir sinnvoll einsetzen, desto erfolgreicher werden wir im Umgang mit Belastungen sein!


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